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Bildungsprogramme

Taskforce Education on Antisemitism

Die Taskforce Education on Antisemitism ist ein durch das AJC koordiniertes Netzwerk von PraktikerInnen, die in der schulischen und außerschulischen Bildung tätig sind. Es wurde 2002 aus der Einsicht gegründet, dass bisherige pädagogische Ansätze zum Thema Rassismus und Methoden aus der allgemeinen Menschenrechtspädagogik der spezifischen Anforderungen im Bereich Antisemitismus nicht gerecht werden. Die Taskforce dient dem Austausch über aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus und der Entwicklung von pädagogischen Handlungsmöglichkeiten. Sie reflektiert die Erfahrungen aus der Praxis sowie die konzeptionellen Ansätze der einzelnen Netzwerkmitglieder. Die Arbeitsgruppe verbindet die Forschungsdebatten mit Erkenntnissen aus der Praxis und lädt regelmäßig externe Experten zu weiterführenden Diskussionen ein.

Am 4. März 2011 hat sich die Task Force Education on Antisemitism in einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt und die Rücknahme der „Extremismusklausel“ für Förderprojekte des Bundesfamilienministeriums und des Bundesinnenministeriums zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Antisemitismus gefordert.

Lesen Sie den Brief hier (PDF-File).

 

Die Taskforce besteht aus folgenden Gruppen:

    Moderation: Ingolf Seidel, Hanne Thoma  

    Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.
    Eike Stegen, Jutta Weduwen
    Amadeu Antonio Stiftung
    Andrès Nader, Heike Radvan, Jan Riebe
    American Jewish Committee Berlin
    Daniel Kauffmann
    amira – Antisemitismus im Kontext von Migration und Rassismus / Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK)
    Claudia de Coster, Susanna Harms
    Anne Frank Zentrum
    Naim Balikavlayan, Patrick Siegele
    Arbeitskreis Konfrontationen e.V.
    Dagi Knellessen
    BildungsBausteine gegen Antisemitimus
    Gunnar Meyer, Paul Stefanowske
    ConAct – Koordinationszentrum deutsch-israelischer Jugendaustausch
    Bianca Ely, Christine Mähler
    Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.
    Jan Krebs
    Internationales Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung (IIBSA)
    Günther Jikeli, Robin Stoller
    Jüdisches Museum Berlin, Bildungsabteilung
    Sarah Hiron
    Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA)
    Aycan Demirel, Mirko Niehoff
    Lernen aus der Geschichte e.V.
    Ingolf Seidel
    Miphgasch/Begegnung e.V.
    Guy Band, Franziska Ehricht, Grit Gierth
    Mobiles Beratungsteam Ostkreuz (Stiftung SPI)
    Ibrahim Gülnar
    RAA Brandenburg
    Michael Schwandt
    Ufuq.de e.V.
    Jochen Müller
    Ver.di JugendBildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V.
    Elke Weißer

    Sina Arnold, freie Bildungsreferentin, Doktorandin am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
    Mehmet Can, freier Bildungsreferent
    Dörte Deimig, freie Bildungsreferentin
    Florian Eisheuer, freier Bildungsreferent, Doktorand am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
    Barbara Fried, Sozialwissenschaftlerin und Lehrbeauftragte der Ev. Fachhochschule, Berlin
    Elke Gryglewski, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
    Ruth Hatlapa, freie Bildungsreferentin
    Sergey Lagodinski, Präsidium der Repräsentanz der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
    Ines Meyer-Kormes, freie Bildungsreferentin
    Tanja Michalczyk, freie Bildungsreferentin
    Tessa Mollenhauer-Koch, Kommunalpolitikerin in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg
    Markus Priesterath, Bündnis für Demokratie und Toleranz
    Harry Schapira, RAA Berlin
    Martin Schellenberg, Gedenkstätte Bergen-Belsen
    Tanja Seider, Lehrerin und Medienpädagogin
    Juliane Wetzel, wissenschaftliche Angestellte Zentrum für Antisemitismusforschung

      Auf der Basis länger schon in der Task Force Education on Antisemitism geführter Auseinandersetzungen und Positionspapiere zu Qualitätsstandarts in der pädagogischen Arbeit gegen Antisemitimus mit Jugendlichen aus Familien aus muslimisch sozialisierten Milieus wurden von einer Arbeitsgruppe der Task Force Education 2008 grundlegende Überlegungen zur Thematik vollständig neu überarbeitet und publiziert.

      Lesen Sie das Papier
      hier (PDF-File).


      AJC Tolerance Education Network (TEN)

      Seit 2001 kommt das AJC Tolerance Education Network (TEN) zusammen, eine Arbeitsgruppe von Vertretern aus dem Bildungsbereich, von NGOs und Regierungsstellen, die beruflich mit den Themen Toleranz- und Demokratieerziehung und Menschenrechtsbildung zu tun haben. Das TEN hat zum Ziel, das Lernen über Demokratie, Menschenrechte und Pluralismus zu stärken. Es versteht sich als besonderes Forum für Expertinnen und Experten, die praktische pädagogische Erfahrungen haben und den bundesweiten Austausch suchen. Dies geschieht durch einen Erkenntnis- und Erfahrungsaustausch, durch die Verknüpfung von Programmen und Politik, durch die Stärkung der Rolle von NGOs in der Zivilgesellschaft sowie eine Bündelung und Bereitstellung von Informationen. Das TEN trifft sich in regelmäßigen Abständen in den Räumen des Berliner Büros des AJC.


      Hands Across the Campus

      Mit dem Start des Schuljahres 2003/04 begann an drei Berliner Schulen die Adaption des Demokratieerziehungsprogramms "Hands Across the Campus" des American Jewish Committee. Dieses Programm wurde 1981 vom AJC in den USA entwickelt und wird seither erfolgreich an zahlreichen Schulen in mehreren U.S.-Bundesstaaten praktiziert. In Berlin wird "Hands Across the Campus" als Kooperationsprojekt vom American Jewish Committee, dem Land Berlin, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführt. Finanzielle Unterstützung kam außerdem von der Ford Foundation und dem Lapidus Fund for Promoting Tolerance. Im November 2006 wurde die Adaption desCurriculums abgeschlossen und auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Ab sofort wird das Curriculum an neun Berliner Schulen implementiert und den Lehrern kostenlos zur Verfügung gestellt. Darüber wurden bereits zwei Lehrertrainings durchgeführt, bei denen hauptsächlich Methoden des kooperativen Lernens vermittelt wurden.

      Zu dem Programm wurde ein Flyer veröffentlicht, den Sie hier als pdf-Dokument einsehen können.

      Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Hands-Team über handsgermany@ajc.org.

       

      Fit machen - Für Demokratie und Toleranz 

      Mit dem Projekt „Fit machen – Für Demokratie und Toleranz – Schülerinnen und Schüler setzen sich als Youth-Trainer mit Antisemitismus auseinander“, werden neue Konzepte zum Thema Antisemitismus im Unterricht entwickelt. Das Projekt wird gemeinsam vom Zentrum für Antisemitismusforschung, dem Berliner Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) und dem Berliner AJC-Büro durchführt. Finanziell wird das Projekt durch den Fonds "Erinnerung und Zukunft" der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" unterstützt.

      Nach den Methoden eines Peer-Leader-Trainings werden Schülerinnen und Schüler mit dem Thema vertraut gemacht, um ihr Wissen in einer weiteren Projektphase an Gleichaltrige weiter zu vermitteln. Begleitend führt die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Lehrerfortbildung durch. Die Ergebnisse des Projektes sind in eine Dokumentation eingeflossen die Sie hier als pdf-Dokument einsehen können. Außerdem wird zurzeit eine CD-Rom entwickelt.



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