| Jüdische Ethik im Schulunterricht: AJC gründet den Jewish Educator's Circle |
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12. Januar 2012 - Zunächst das Offensichtliche: Dass jüdische Ethik ein Kernstück des jüdischen Religionsunterrichts bildet, steht außer Zweifel. Doch welche ethischen Themen sind hierbei auszuwählen und wie vermittelt sie ein Lehrer im Unterricht?
Die letztere Frage ist diffiziler als ein Laie sich denken mag: Kann doch die Vermittlung völlig unterschiedlich vonstatten gehen, etwa chronologisch in Abfolge der Schriften oder anders – in Themenpaketen, die nicht an die Schöpfungsgeschichte, sondern an thematische Blöcke anknüpft, etwa: die Menschenwürde, Gemeinschaft, Frieden oder Gerechtigkeit.
Gerade Letzteres erlaubt, spontan auf Schülerbedürfnisse einzugehen, um die jüdische Ethik für sie alltagsrelevant erscheinen zu lassen. Ethische Werte schließlich müssen für die Schüler nachvollziehbar sein, sonst gehen sie auf Dauer verloren. Aber neben Anknüpfungspunkten bildet auch die Deutungsvielfalt eine wesentliche Komponente: Auf Basis der Tora lassen sich talmudische und philosophische Diskussionen, aber auch neuere Auslegungen unterrichten.
Es klingt einfacher und harmonischer als es ist. Gerade dort, wo Ethik konkret wird, hört die Einigkeit auf: Bei Themen wie Homosexualität oder Mamserim (Nachkommen aus einer verbotenen Beziehung zwischen zwei Juden) trennen sich die einzelnen jüdischen Traditionen und fangen an, sich miteinander zu streiten. Dies muss im Unterricht mutig aber geschickt angegangen werden: Es ist nicht die Aufgabe des jüdischen Unterrichts Partei für die eine oder andere Auslegung zu ergreifen, sondern vielmehr den Schülern das argumentative Arsenal mitzugeben, mit dem sie sich ihre eigene jüdische Position erarbeiten können. Gerade in diesem Zusammenhang scheint mir ein Unterrichtswerk unter Einbezug ethischer Werte für den jüdischen Religionsunterricht unerlässlich, das bislang in Deutschland noch nicht vorliegt, und so sind hiesige Lehrer nach wie vor auf Kopien oder ausländische Materialien angewiesen.
Ganz anders die Frage nach der jüdischen Ethik im staatlichen Ethikunterricht. Hier, wie im Geschichtsunterricht werden zwar jüdische Themen behandelt, doch häufig unangemessen: Juden werden immer noch als Verfolgte, Opfer und Objekte skizziert. Im Fach Ethik bildet das Thema heutiges Judentum in Deutschland stets ein abgeschlossenes Kapitel, losgelöst vom restlichen Stoff.
Wenn es um allgemeine ethische Themen wie Freundschaft, Gerechtigkeit, Freiheit Verantwortung oder Solidarität geht, finden wir neben den klassischen philosophischen Texten zuweilen Hinweise zu christlichen, aber nicht zu jüdischen Quellen.
Und so geht den nichtjüdischen Schülern eine reiche Tradition verloren, die das heutige kulturelle Erbe so entscheidend geprägt hat und für unser heutiges Leben so bereichernd sein kann: Auch für nichtjüdische Schüler kann es interessant sein, Hillels Ausführungen zu einem gerechten Urteil (Sprüche der Väter 2:4) kennenzulernen oder über Mosche ben Maimons Ausführungen zum Thema Freier Wille und Verantwortung (Führer der Unschlüssigen) zu hören.
Wie so oft bei Bildungsthemen, sind derartige Fragen schwerlich rein theoretischer Natur. Hier geht es um mehr. Man könnte gar sagen, hier es geht um unsere jüdische Kontinuität. Hier sind wir, jüdische Pädagogen, gefordert. Uns kommt die wichtige, ja die schwere Aufgabe zu, die Mannigfaltigkeit jüdischer Denkkultur und damit die Kernbereiche jüdischer Ethik immer wieder den folgenden Generationen vermitteln zu dürfen, und so jeder Generation in der Auseinandersetzung mit den existenziellen Fragen in unserer heutigen Welt zu einer starken jüdischen Identität und damit zu einer eigenen Position zu verhelfen. Doch ist dies alleine kaum ausreichend, um diese kolossale Aufgabe zu bewältigen. Wir brauchen mehr als Fachwissen und Enthusiasmus. Wir brauchen eine Institution: Eine übergeordnete Institution, die – angedacht als jüdische Akademie in Anlehnung an Franz Rosenzweigs Idee -, denominationalsneutral wie die HfJS in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Gremien die Fragen der jüdischen Pädagogik und jüdischer Ethik bearbeitet, könnte eine Antwort auf die Herausforderungen sein. Doch wir beginnen erst einmal in kleinen Schritten: Der Arbeitskreis am Leipziger Platz ist ein Anfang. Die Fortsetzung folgt.
Dr. Jessica Schmidt-Weil ist Lehrerin und Fachkonferenzleiterin für Ethik in Berlin.
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| Demokratiebildung gegen Rechtsextremismus |
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Berlin, den 14.12.2011 - Am 13. Dezember 2011 präsentierten die zuständigen Staatssekretäre Burkhard Jungkamp (Brandenburg) und Mark Rackles (Berlin) gemeinsam mit dem Direktor des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) und Deidre Berger, Direktorin des Berliner Büros des American Jewish Committee (AJC) drei neue Demokratiebildungsprogramme.
„Hands Across the Campus“ und die Grundschulversion „Hands for Kids“ ermutigen die Schülerinnen und Schüler, den Stellenwert der Demokratie in der Einwanderungsgesellschaft als wesentliche Stütze des Gemeinwesens zu betrachten. „Aktiv gegen Antisemitismus“ sensibilisiert die Schüler für Erscheinungsformen von historischem und aktuellem Antisemitismus. Alle drei Programme wurden in transatlantischer Zusammenarbeit entwickelt und sind gezielt für den Einsatz im multikulturellen Klassenzimmer konzipiert. Sie bieten erstmals demokratiepädagogische Ansätze von der ersten bis zur 13. Klasse.
„Unsere Demokratie ist nur so stark, wie die nächste Generation Verantwortung dafür übernimmt, ihre Gesellschaft und Zukunft auszugestalten. Zwar können wir Auswüchse des Extremismus und des Hasses nicht verhindern. Doch durch Kompetenzvermittlung von demokratiefördernden Mechanismen können wir die politische Mitte stärken“, so Deidre Berger (AJC).
Das Grundwerte-Curriculum „Hands Across the Campus“ geht dabei zurück auf die Zusammenarbeit zwischen AJC und dem Los Angeles City School District in den 1980er Jahren. In der nun vorgestellten aktualisierten deutschen Version von „Hands Across the Campus“ sollen Schüler/innen durch interaktive Lernmethoden und die Vermittlung interdisziplinären Denkens neue und alltagsgerechte Zugänge zu demokratischen Werten in Vergangenheit und Gegenwart erschlossen werden. Insbesondere will das Programm dazu beitragen, die Schüler/innen im Engagement und in ihrer Teilhabe an der Schule, in der Gemeinde und der Gesellschaft zu bestärken und sie zu befähigen, andere Identitäten zu respektieren und anzuerkennen.
„Das Besondere an diesen Programmen ist, dass sie Demokratie als ganzheitliche Lebenskultur, als gelebten Alltag erfahrbar machen“, so Staatssekretär Jungkamp. „Die Aufdeckung der rechtsextremen Terrorzelle in den vergangenen Wochen, die für mindestens zehn rassistisch motivierte Morde verantwortlich sein soll, zeigt eindringlich die Notwendigkeit von nachhaltigen Bildungsstrategien, die rechtsextremistischen und antisemitischen Ideologien und Taten entgegenwirken.“ Er wünsche sich, dass viele Schulen im Land die Programme in Zukunft nutzen, so der Bildungsstaatssekretär.
Die Programme wurden gemeinsam mit Hilfe von vielen Lehrer/innen und Schüler/innen aus Berlin und Brandenburg erarbeitet. „Die drei Bildungsprogramme sind zeitgemäße Antworten auf den nach wie vor bestehenden gesellschaftlichen Rassismus,“ so Staatssekretär Mark Rackles. „Ich fordere Schulen und Lehrer auf, die eingängigen und leicht in den Schulunterricht zu integrierenden Materialien in der Grundschule und Sekundarstufe I einzusetzen.“ Auch dadurch unterscheiden sich diese Programme von außerschulischen Sonderprogrammen am Rande des alltäglichen Schulbetriebs. Mit zahlreichen Anregungen zum aktiven Handeln stärken sie das Schulklima und stellen somit bedeutende Instrumente im Schulentwicklungsprozess dar.
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| AJC begrüßt die Rückbeorderung des Deutschen Botschafters im Iran |
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Berlin, 1. Dezember 2011 - AJC Berlin Direktorin Deidre Berger begrüßt die Entscheidung Deutschlands, seinen Botschafter aus Teheran zurückzubeordern. Nachdem es zu einer Stürmung der Britischen Botschaft in Teheran durch randalierende Demonstranten gekommen war, haben sich Frankreich, die Niederlande und jetzt Deutschland solidarisch mit Großbritannien gezeigt und ihre Botschafter zurückbeordert.
Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin Office erklärte: „Der Bericht der Internationalen Atomenergie Behörde (IAEA) hat klar aufgezeigt, dass der Iran an der Entwicklung einer atomaren Waffe arbeitet. Die Reaktion Großbritanniens, Sanktionen gegen die Zentralbank zu erlassen, war richtig. Deutschland und die anderen EU-Staaten sollten sich diesem Schritt anschließen.“
In einer Presseerklärung vom 1. Dezember 2011 fordert auch Philipp Mißfelder, Außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, dass wirksame Sanktionen sowohl den Öl- und Gassektor als auch die iranische Zentralbank mit einschließen müssen.
Seit dem die EU-Sanktionen im Oktober 2010 in Kraft traten, ist der deutsche Export in den Iran um 19% zurückgegangen. Deutschland bleibt allerdings weiterhin der wichtigste europäische Exportpartner und Technologielieferant des Irans. Im Jahr 2011 exportierte Deutschland bis September Waren im Wert von knapp 2,3 Milliarden Euro in den Iran.
Parallel zu diesen Geschehnissen wurde durch einen Bericht im „Tagesspiegel“ bekannt, dass die „Stiftung Schloss Neuhardenberg“ sich von seinem Kuratoriums-Mitglied Mostafa Dolatyar, Vizeaußenminister der Islamischen Republik Iran trennt. Deidre Berger dazu: „Der Vizeaußenminister des Irans ist seit langem bekannt für seine antisemitischen und aggressiv anti-israelischen Äußerungen. Es war ein längst überfälliger Schritt, dass eine Stiftung, die sich der Förderung des kulturellem Austauschs verpflichtet, sich von solch einem Mann trennt.“
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AJC lobt die israelische Regierung für die Genehmigung des Gilad Shalit-Gefangenenaustauschs
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Ebenso dankt AJC Ägypten und Deutschland für ihre diplomatischen Bemühungen Shalit aus der Geiselhaft der Hamas zu befreien.
Berlin, 12. Oktober 2011 - AJC begrüßt die Entscheidung der israelischen Regierung, einen umfangreichen Gefangenenaustausch zu genehmigen, um die Freilassung von Soldat Gilat Shalit, der fünf Jahre in Hamas Geiselhaft verbracht hat, zu veranlassen. Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin Ramer Institute, meinte: „Angesichts dessen, dass Terroristen, die für zahlreiche Morde und Attentate verurteilt wurden, freigelassen werden, begeht Israel einen mutigen Schritt. Diese Entscheidung zeigt sowohl den Stellenwert von Shalits Schicksal in der israelischen Bevölkerung als auch die Bereitschaft der israelischen Regierung, weit über ihre Schmerzensgrenze hinaus zu gehen, um seinen Nachbarn ein Friedenssignal zu senden.“
Der erfolgreiche Abschluss des Austauschs eröffnet die Möglichkeit für baldige Friedensverhandlungen. Deidre Berger sagte: „Die palästinensische Regierung sollte die Freilassung von über 1000 Palästinensern als Chance auf direkte Friedensverhandlungen ohne Vorbedingungen erkennen und die ausgestreckte Hand der israelischen Regierung ergreifen.“
„Der Gefangenenaustausch ist ein Zeichen dafür, dass auch Hamas sich dem arabischen Frühling nicht entziehen kann. Die Palästinenser wollen mehr Freiheiten und ein besseres Leben und die Freilassung von Shalit ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Friedensverhandlungen“, so Deidre Berger weiter.
AJC dankt der Deutschen Regierung für ihre jahrelange Vermittlungsarbeit, die den Weg zum jetzigen Abkommen geebnet hat. Die Unterstützung des Bundestags, der die Freilassung Shalits in einer Resolution vom November 2010 gefordert hat, war ein Zeichen für die Bedeutung dieses Anliegens für die deutsche Bevölkerung. Ebenso würdigt AJC die Rolle der Ägyptischen Regierung, die Verhandlungen zum positiven Abschluss zu bringen.
Das AJC drückt Mitgefühl für die Opfer der palästinensischen Mörder aus, die jetzt frei kommen werden.
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Das American Jewish Committee (AJC) ruft die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ (EVZ) zur stärkeren Antisemitismusbekämpfung auf
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| Berlin, 28. September 2011 - Das American Jewish Committee (AJC) ruft die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ (EVZ) dazu auf, die Bekämpfung von Antisemitismus stärker in ihren Förderinitiativen zu berücksichtigen und sich für eine umfassendere Darstellung des modernen Israels einzusetzen.
Nach der Kontroverse über einen deutsch-israelischen Schüleraustausch fordert AJC die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft “ dazu auf, Ihr Menschenrechtsprogramm zu überarbeiten und gezielt Programme zu entwickeln, die sich der Bekämpfung des Antisemitismus widmen und eine ausgewogenere Behandlung des modernen Israels ermöglichen.
„Eine Stiftung, die von der Deutschen Bundesregierung zusammen mit der deutschen Industrie ins Leben gerufen wurde, um die Zwangsarbeiter zu entschädigen, die unter nationalsozialistischer Herrschaft ausgebeutet wurden, sollte sich zum Ziel setzen, gute Beziehungen zu Israel zu fördern und gegenwärtige Formen des Antisemitismus zu bekämpfen“, sagte Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin / Ramer Institute for German-Jewish Relations. „Leider machen Programme, die sich mit der Bekämpfung von Antisemitismus beschäftigen, nur einen sehr kleinen Teil des EVZ-Engagements aus. Darüber hinaus reflektieren einige Programme eine unausgewogene Menschenrechtsagenda, die mehr Schaden anrichtet, als sie Gutes tut“.
Im Rahmen des Programms „Europeans for Peace“ förderte die EVZ unlängst ein Menschenrechtesprojekt zum Thema „Bildungsmöglichkeiten“. Im Zentrum des Projektes stand ein Austausch zwischen einer Schule aus den neuen Bundesländern und einer israelisch-arabischen Schule in Nazareth. In der abschließenden Dokumentation des Projekts sind Zeichnungen der Schüler abgedruckt, die ein stereotypisiertes Bild Israels widerspiegeln, das von verschiedener Seite als antisemitisch bezeichnet wurde. „Die Heranführung junger Europäer, vor allem Deutscher, an Israel unter dem ausschließlichen Gesichtspunkt der Menschenrechte verhindert ein tiefgreifendes Verständnis der Gesamtgesellschaft – sei es in Israel oder jedem anderen demokratischen Staat“, so Deidre Berger weiter.
Rabbiner Andrew Baker, Direktor für internationale Beziehungen beim American Jewish Committee und zugleich Kuratoriumsmitglied der Stiftung EVZ, fordert den Stiftungsvorstand ebenfalls auf, diese problematischen Projekte zu überprüfen und gegebenenfalls einzustellen. „Ich erwarte eine gründliche Diskussion zu diesem Thema, wenn sich das Kuratorium im Dezember zum nächsten Mal trifft“, so Baker „Der gute Ruf der Stiftung EVZ hängt davon ab.“
Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen. Das Stiftungsvolumen beträgt fünf Milliarden Euro und kam zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der deutschen Industrie. Ziel der Stiftung ist eine symbolische Entschädigung von ehemaligen Zwangsarbeitern. Ein kleiner Teil des Stiftungsvermögens wird zudem für die Umsetzung von Bildungsprojekten verwendet.
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Hamas beim Wort genommen
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Auszüge aus den Webseiten The Middle East Media Research Institute (MIMRI-TV) und Palestinian Media Watch (PMW). Übersetzt vom AJC Office Berlin
Berlin, 27. September 2011 - Hamas ist eine Terroristenorganisation, die 1987 im Zuge der ersten Intifida als Ableger der Muslimbrüderschaft gegründet wurde. Neben terroristischen Aktivitäten agiert sie auch als Wohlfahrtsorganisation und politische Kraft in den palästinensischen Gebieten. Ihre Weltanschauung ist islamisch-fundamentalistisch sowie anti-liberal und anti-westlich. Das erklärte Ziel Hamas: die Zerstörung Israels.
Hamas ist im Mai 2011 mit Fatah in ein Einheitsbündnis eingegangen. Viele Stimmen aus dem Westen begrüßten diese Entwicklung und sahen darin eine Chance, die festgefahren Verhandlungen mit Israel fortzuführen. Führende Hamas-Persönlichkeiten begannen eine Medienoffensive im Westen, um sich als moderate Kräfte darzustellen.
Diese Broschüre will Hamas beim Wort nehmen – und zwar beim Arabischen. Denn es bestehen eklatante Unterschiede zwischen der Hamas-Rhetorik auf Englisch und auf Arabisch. Wir wollen mit einer Auswahl aus Hamas nahen Zeitungen, Webseiten und TV Sendungen den wahren Charakter der Hamas offenbaren.
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American Jewish Committee (AJC) Applauds German Withdrawal from Durban III Conference
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| Berlin, 2. September 2011 - AJC lauded German Foreign Minister Guido Westerwelle for announcing Germany’s pullout from the upcoming UN-sponsored Durban III anti-racism conference in New York later this month. AJC and other organizations, including the Central Council of Jews in Germany, had requested that Germany boycott the conference. Germany did not participate in the two previous Durban conferences, which were platforms for antisemitic propaganda and incitement, including an anti-Israel invective by Iranian President Mahmoud Ahmadinejad while speaking at Durban II.
In a letter on the Minister, AJC Berlin Director Deidre Berger wrote that “your decision is a welcome sign of transatlantic agreement that manifestations of antisemitism and Israel hatred have no place at UN-sponsored events.
The German Foreign Minister issued a statement basing the decision to withdraw on concerns that the Durban III conference would again be misused as a forum for antisemitism. In addition, Minister Westerwelle explained during an informal EU Foreign Ministers Conference in Sopoto, Poland that the decision is also an expression of Germany’s deep bond with Israel.
In the letter to Minister Westerwelle, Berger said that “We applaud your resolve and determination to protect Germany’s special relationship to Israel and contribute to the global fight against antisemitism.”
Germany becomes the ninth nation -- and fifth EU member state -- to opt out of Durban 3. The others so far are Australia, Austria, Canada, Czech Republic, Israel, Italy, Netherlands, and the United States.
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Das American Jewish Committee begrüßt Deutschlands Entscheidung, nicht an der Durban-III-Konferenz teilzunehmen
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Berlin, 2. September 2011 - Dazu Deidre Berger, Direktorin des Berliner Büros des American Jewish Committee (AJC):
„Außenminister Westerwelle hat damit die einzig richtige Entscheidung getroffen. Wir freuen uns, dass Deutschland damit seiner besonderen Verantwortung gegenüber Israel Rechnung trägt. Wir hoffen, dass weitere Staaten diesem Beispiel folgen werden und einer Veranstaltung fernbleiben werden, die für antisemitische Hetze missbraucht wird“, so Deidre Berger.
Das American Jewish Committee hatte sich zuvor gemeinsam mit anderen jüdischen Organisationen dafür eingesetzt, dass Deutschland nicht an der Konferenz in New York teilnimmt. Die vorherigen Konferenzen im Jahr 2001 und 2009 waren für antisemitische Angriffe gegen Israel instrumentalisiert worden.
„Die Feinde Israels, die die Konferenz für ihre Zwecke missbrauchen werden, hätten die Teilnahme einer deutschen Delegation als Bestätigung aufgefasst. Die Bundesregierung hat jedoch immer betont, dass die Solidarität mit Israel nicht verhandelbar ist. Die Absage Deutschlands war daher die einzige glaubwürdige Entscheidung“, so Deidre Berger.
Vor der Absage Deutschlands hatten bereits die USA, Kanada, Australien, Italien, die Niederlande, Österreich, Tschechien sowie Israel angekündigt, nicht an der Konferenz teilzunehmen.
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Das American Jewish Committee begrüßt die Ankündigung Österreichs, nicht an der Durban-III-Konferenz teilzunehmen und fordert Deutschland auf, seine Teilnahme ebenfalls abzusagen
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| Berlin, 1. September 2011 – Das American Jewish Committee (AJC) begrüßt die Ankündigung Österreichs, der Durban-III-Konferenz der Vereinten Nationen in New York fernzubleiben und ruft die Bundesrepublik auf, ebenfalls nicht an dieser Konferenz teilzunehmen.
„Der Durban-Prozess hatte das wichtige Ziel, das weltweite Problem des Rassismus zu bekämpfen. Doch stattdessen wurden die bisherigen Konferenzen als Bühne für eine gegen Israel gerichtete Hetze missbraucht. Deutschland hat daher an den beiden ersten Konferenzen nicht teilgenommen und sollte auch in diesem Jahr nicht teilnehmen“, so Deidre Berger, Direktorin des Berliner Büros des American Jewish Committee.
Vor der jüngsten Ankündigung Österreichs, über die die Jerusalem Post berichtet und die von diplomatischen Kreisen bestätigt wurde, hatten bereits die USA, Kanada, Australien, die Niederlande, Italien, Tschechien sowie Israel angekündigt, nicht an der für den 21. September 2011 geplanten dritten Durban-Konferenz teilzunehmen.
„Die Feinde Israels, die die Konferenz für ihre Zwecke missbrauchen, würden die Teilnahme einer deutschen Delegation als Bestätigung auffassen. Die Bundesregierung hat jedoch immer wieder betont, dass die Solidarität mit Israel nicht verhandelbar ist. Deutschland sollte daher dem Beispiel Österreichs und anderer westlicher Staaten folgen und seine Teilnahme an der Konferenz absagen“, so Deidre Berger. „Dies umso mehr, als dass mit Österreich nun ein Staat öffentlich seine Absage erklärt hat, der noch an den beiden vorherigen Konferenzen teilgenommen hatte.“
Die vorhergegangene „Dritte Weltkonferenz gegen Rassismus“ der UN in Durban 2001 (Durban I) und die Folgekonferenz in Genf 2009 (Durban II) waren von arabischen und anderen Staaten für eine einseitige Verurteilung Israels als Apartheidsregime missbraucht worden.
Der iranischen Präsident Mahmud Ahmadinejad, der immer wieder den Holocaust geleugnet und zur Vernichtung Israels aufgerufen hat, hatte die Konferenz 2009 in Genf mit einer antisemitischen Hetzrede eröffnet. Deutschland hatte damals zusammen mit Australien, Israel, Italien, Kanada, den Niederlanden, Neuseeland, Polen, Schweden, Tschechien und den USA seine Teilnahme an der Konferenz abgesagt.
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Nach Terroranschlägen in Israel: American Jewish Committee fordert SPD auf, israelkritischen Antrag zurückzunehmen
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Berlin, 19. August 2011 - Nach den Terroranschlägen in der Nähe von Eilat (Israel), bei denen mindestens acht Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden, hat das American Jewish Committee (AJC) seinen Appell an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag bekräftigt, einer Unterstützung innerhalb der Europäischen Union für die UN-Anerkennung eines einseitig ausgerufenen Palästinenserstaates eine klare Absage zu erteilen.
"Eine palästinensische Führung, die sich direkten Verhandlungen mit Israel verweigert, aber zugleich mit Terroristen kooperiert, verdient keine Anerkennung durch die Vereinten Nationen“, sagte Deidre Berger, Direktorin des Berliner AJC-Büros. Die Terroranschläge in Eilat wurden nach israelischen Angaben von Hamas koordiniert. Die Terrororganisation Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert, hat im Mai ein Kooperationsabkommen mit der Fatah abgeschlossen, die im Westjordanland regiert.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat unterdessen einen Antrag an den Deutschen Bundestag verabschiedet, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, ihren Widerstand gegen die UN-Anerkennung eines palästinensischen Staates aufzugeben. Gleichzeitig fordert die SPD darin ein Ende des israelischen Siedlungsbaus, der ein Haupthindernis auf dem Weg zum Frieden sei.
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American Jewish Committee verurteilt die jüngsten Terrorangriffe in Israel
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Berlin, 18. August 2011 - Das American Jewish Committee (AJC) hat mit Betroffenheit auf die heutige Anschlagsserie im Süden Israels reagiert.
Deidre Berger, Direktorin der Berliner AJC-Büros, brachte in einem Schreiben an den israelischen Botschafter in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, ihr Mitgefühl mit den Opfern und deren Angehörigen zum Ausdruck.
„Die heutigen Terrorangriffe verdeutlichen einmal mehr den Hass, dem sich Israel in der Region weiterhin ausgesetzt sieht. Der immer wieder aufflammende Terror ist das größte Hindernis auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden in der Region. Die Weltgemeinschaft ist daher aufgerufen, diese Terrorakte klar zu verurteilen und sich für die gefährdete Sicherheit Israels einzusetzen“, so Deidre Berger.
Deidre Berger erinnerte zugleich an die Herausforderungen, die sich aus den Bewegungen des „Arabischen Frühlings“ ergeben: „Die Bewegungen des arabischen Frühlings müssen jetzt ihr Ziel in stabilen Demokratien finden, die den Bestand und die Souveränität Israels anerkennen. Ansonsten wird die zu befürchtende weitere Destabilisierung der gesamten Region auch Auswirkungen für unsere demokratischen Systeme haben. Israels Schicksal ist daher auch unser Schicksal“, so Deidre Berger abschließend.
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Vergleichende Studie zur „Hate Crime“-Gesetzgebung in Europa und den USA verdeutlicht den Bedarf an stärkerer öffentlicher Sensibilisierung
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Berlin, 15. Juni 2011 – Im Auftrag des Berliner Büros des American Jewish Committee hat die Kanzlei Hogan Lovells eine vergleichende Studie über die Gesetzgebung zu „Hate Crimes“ in den USA und Europa erstellt. Darin wird die Bedeutung einer effektiven Strafverfolgung dieser vorurteilsbezogenen Delikte hervorgehoben.
Link: Study on National Legislative Efforts to Prevent and Combat Hate Crime
Die Studie untersuchte die verschiedenen strafrechtlichen Regelungen sowie deren praktische Umsetzung in vier europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Polen, Großbritannien), in den USA sowie die entsprechende EU-Gesetzgebung. Einbezogen wurden ebenfalls die Frage nach den Rechten und dem Schutz der Opfer. Es ist die erste Studie ihrer Art, welche die Gesetzgebung und die Anwendung von „Hate Crime“-Gesetzen in einer transatlantischen Perspektive analysiert.
„Trotz unterschiedlicher Definitionen und Herangehensweisen in Bezug auf Hate Crimes in den USA und der Europäischen Union offenbart die Studie die gemeinsame transatlantische Haltung, solche Straftaten entschieden zu verfolgen und zu verurteilen“, erklärt Deidre Berger, Direktorin des Berliner AJC-Büros. „Der erste Schritt zu einer effektiven Bekämpfung von Hate Crimes ist die juristische Anerkennung ihres kriminellen Charakters.“
Die Studie belegt, dass es einen wachsenden Konsens zwischen den EU-Mitgliedsländern bei der „Hate Crime“-Gesetzgebung gibt, der trotz einzelstaatlicher Abweichungen durch EU-Richtlinien erleichtert wird. Die Studie wurde unter Leitung von Rechtsanwalt Falk Schoening von der Kanzlei Hogan Lovell in sechs Monaten von 34 Anwälten aus sechs Ländern erarbeitet.
Während der Vorstellung der Studie im Rahmen einer Pressekonferenz riefen Experten dazu auf, in der Öffentlichkeit ein größeres Bewusstsein für „Hate Crimes“ zu schaffen. Rabbiner Andrew Baker, Persönlicher Repräsentant des OSZE-Vorsitzenden zur Bekämpfung von Antisemitismus, betonte die wichtige Funktion, die Führungspersönlichkeiten erfüllen können, wenn sie solche Gewalttaten verurteilen. Sergey Lagodinsky, Anwalt der Kanzlei Orrick Hölters & Elsing, forderte einen Ausbau der Ausbildung von Polizeikräften und Richtern bezüglich „Hate Crimes”. Michael Whine, Europadirektor der Londoner Organisation Community Security Trust (CST), mahnte darüber hinaus an, die Zivilgesellschaft in der Bekämpfung von „Hate Crimes“ stärker einzubinden.
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Offener Brief des AJC an die Fraktionen im Rat der Stadt Wuppertal: Kritik an der indifferenten Position der Ratsfraktionen zu der "9. Jahreskonferenz der Palästinenser in Europa"
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Im Vorfeld der für den 7. Mai 2011 angekündigten "9. Jahreskonferenz der Palästinenser in Europa" in Wuppertal hat sich das American Jewish Committee in einem offenen Brief an die Fraktionen im Rat der Stadt Wuppertal gewandt. Die Ratsfraktionen hatten zuvor einhellig erklärt, die Organisatoren der Konferenz seien bisher nicht „im Zusammenhang mit verfassungsfeindlichen Äußerungen oder einer Mitgliedschaft in verfassungsfeindlichen Organisationen in Erscheinung getreten“. Das AJC hebt dagegen in dem Schreiben hervor, dass es klare Belege dafür gebe, dass die Veranstalter Kontakte zur HAMAS unterhalten. Dies wurde zuletzt auch vom Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen bestätigt. Die islamistische HAMAS wird in der Europäischen Union als terroristische Vereinigung eingestuft. Das American Jewish Committee fordert die Fraktionen im Wuppertaler Stadtrat daher dazu auf, die bisherige Position zu überdenken und sich klar von der HAMAS zu distanzieren.
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AJC Condemns Brutal Bus Bombing in Jerusalem
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New York, Berlin, March 23, 2011 – AJC condemned the bombing of a commuter bus in Jerusalem. The bomb exploded outside Egged Bus No. 74 near the Binyanei Ha'uma Conference Center in Israel’s capital city. The blast killed one person, and injured 50.
"Our thoughts are with the innocent Israeli victims of this heinous terrorist attack, which brings to mind the dreadful spate of suicide bombings Israel was subjected to following the outbreak of the second Palestinian intifada in 2001," said AJC Executive Director David Harris. "Today's bombing also follows a spate of mortar and rocket attacks against Israel from Gaza in recent days."
Jerusalem police said that an explosive device inside a bag was left at the bus stop. Israeli Public Security Minister Yitzhak Aharonovitch said that the explosive device was between one and two kilograms and packed with shrapnel.
"We are confident that Israel will remain vigilant against future attacks and will take whatever measures are necessary to track down the perpetrators of today's bombing," said Harris.
"The international community needs to offer its full and unambiguous support as Israel seeks to defend itself against these barbaric acts of aggression against civilian targets. In particular, world leaders must impress upon the Palestinians the need to end the incitement against Israel – and glorification of bombers – which serve to encourage the kind of terrorism we have witnessed again today."
In a letter to Israeli Ambassador in Germany Yoram Ben-Zeev, Deidre Berger, Director of the American Jewish Committee Berlin Office said:
“The bomb attack, coupled with the recent shelling from Gaza, speaks its own language, sadly not a language of peace. At least some elements among the Palestinians have yet to grasp the democratic signals of the revolutions unfolding around them. We can only hope that Palestinian leaders will forcefully condemn this heinous attack and signal to their own people that the way to peace is not through violence.
Our hearts are with the victims and their families and with the citizens of Israel who desire nothing more than peaceful co-existence with their neighbors.”
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"A Deepening Rift Between Germany and Israel"
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Deidre Berger, Director of the AJC Berlin Office / Lawrence & Lee Ramer Institute for German-Jewish Relations, was quoted in an article of the New York Times on March 7, 2011.
You can find the article here.
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Task Force Education on Antisemitism fordert von der Bundesregierung die Rücknahme der "Extremismusklausel"
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| Am 4. März 2011 hat sich die Task Force Education on Antisemitism, deren Koordination vom AJC Berlin Office / Lawrence & Lee Ramer Institute for German-Jewish Relations unterstützt wird, in einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt und die Rücknahme der „Extremismusklausel“ für Förderprojekte des Bundesfamilienministeriums und des Bundesinnenministeriums zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Antisemitismus gefordert.
Lesen Sie den Brief hier (PDF-File).
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Remember Iran: Is This Game Also Over?
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Berlin, 21. Februar 2011
In the dramatic sweep of events in the Mideast the past few weeks, little attention has been focused on Iran. Yet two photos dominated the front pages of German newspapers this past weekend. One showed Guido Westerwelle, Germany’s Foreign Minister, shaking hands with Iranian President Mahmoud Ahmadinejad; the second showed cast members of the Iranian film Nader and Simin, A Separation, accepting the Golden Bear award of the Berlinale Film Festival.
These images could easily create the impression that Iran is making giant leaps toward acceptance in the democratic world. On the political front, Iran’s president was able to greet a high-level German official for the first time in seven years, while culturally, a film produced in Iran swept the top honors at one of the world’s leading film festivals.
Nothing could be farther from the truth. Foreign Minister Westerwelle flew to Iran on short notice to pick up, in person, two German journalists who had spent four months behind Iranian prison bars before bilateral negotiations and a large public outcry in Germany convinced Iran to commute their sentences to large fines. The ostensible “crime” of the two journalists was neglecting to inform Iranian authorities that they were trying to interview the son and lawyer of a woman sentenced to death by stoning for alleged adultery and murder, a case that prompted worldwide protest against human rights violations in Iran.
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American Jewish Committee fordert die Einführung eines ‚Tages der Demokratie und Integration’. Kritik an den Plänen für Vertriebenen-Gedenktag
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| Berlin, 10. Februar 2011 – Anlässlich des mit der Mehrheit der Regierungskoalition im Deutschen Bundestag beschlossenen Antrags „60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen – Aussöhnung vollenden“, erklärt Deidre Berger, Direktorin des Berliner Büros des American Jewish Committee (AJC):
„Der Bundestagsbeschluss ist ein besorgniserregender Einschnitt in der deutschen Erinnerungskultur. Niemand stellt das berechtigte Anliegen in Frage, an Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert zu erinnern. Dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar jedoch einen bundesweiten Tag zum Gedenken an die Opfer von Vertreibung am 5. August gegenüber zu stellen, relativiert sichtbar die Zentralität des Holocaust in der deutschen Erinnerungskultur. Angesichts der Tatsache, dass sich unter den Vertriebenen auch zahlreiche NS-Täter befanden, werden hier die Grenzen zwischen Opfern und Tätern verwischt. Täter zu Opfern zu machen ist ein Rückschritt im Umgang mit den NS-Verbrechen und für Holocaust-Überlebende entwürdigend.“
Deidre Berger fährt fort:
„Es ist umso weniger nachvollziehbar, dass die Regierungskoalition einen Gedenktag am 5. August einrichten möchte und damit die 1950 verabschiedete „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ würdigt. In diesem von hochrangigen SS-Offizieren mit unterzeichneten Dokument finden die Millionen Opfer des Holocausts und des deutschen Vernichtungskriegs keine Erwähnung. Zugleich bezeichnen sich die Vertriebenen selbst anmaßend als ‚vom Leid dieser Zeit am schwersten Betroffene’ und erklären, dass sie auf ‚Rache und Vergeltung’ verzichten wollen. Vor dem Hintergrund der NS-Verbrechen ist es eine Verhöhnung der Opfer, wenn die Vertriebenen für Ihren Verzicht auf ‚Rache und Vergeltung’ geehrt werden sollen. Dies ist kein Beitrag zur Aussöhnung, denn es gibt grundsätzlich keinen Anspruch auf Rache und Vergeltung, erst recht nicht in einer Demokratie.“
Deidre Berger appelliert daher an die Bundesregierung, keinen Gedenktag für die Opfer der Vertreibung am 5. August einzurichten:
„Anstelle des geplanten Gedenktags für die Opfer der Vertreibung sollte vielmehr ein bundesweiter ‚Tag der Demokratie und Integration’ geschaffen werden, der die große Integrationsleistung der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft würdigt.“
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AJC zum Film „Tal der Wölfe – Palästina“:
Aufklärung und Durchsetzung des Jugendschutzes zwingend erforderlich
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Berlin, 31. Januar 2011 – Das American Jewish Committee (AJC) begrüßt, dass der in der Türkei produzierte antisemitische Film „Tal der Wölfe – Palästina“ in Deutschland nicht für Jugendliche freigegeben wurde. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) hat dem Film, der am Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz in die Kinos gekommen ist, keine Jugendfreigabe erteilt.
„Diese Maßnahme ist ein wichtiger Schritt, um die Verbreitung dieses gewaltverherrlichenden Films, der gegen Israel hetzt, zu begrenzen“, so Deidre Berger, Direktorin des Berliner AJC-Büros. Angesichts von Medienberichten über minderjährige Besucher in Vorführungen des Films äußerte Berger jedoch ihre Besorgnis über die Wirksamkeit der Altersbeschränkung. Sie appellierte daher an die Behörden, die konsequente Durchsetzung des Jugendschutzes umfassend zu gewährleisten.
„Es bedarf eines breiten zivilgesellschaftlichen Engagements, damit diese Hasspropaganda keinen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft findet. Erforderlich ist insbesondere ein ergänzendes Angebot an Materialien für Lehrer und Eltern, um diesem antisemitischen, antiisraelischen und antiamerikanischen Film angemessen zu begegnen“, so Deidre Berger.
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Internationale Initiative zum Schutz von Massengräbern des Holocaust als würdige Grabstätten
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Berlin, 21. Januar 2011 – Vor einem Jahr rief eine internationale Initiative dazu auf, tausende mehrheitlich vergessene Holocaust-Massengräber in Osteuropa als würdige Gedenkstätten zu schützen. Dieser Aufruf, Millionen jüdischer Opfer der Einsatzgruppen, Wehrmachts- und Polizeieinheiten zu gedenken und ihnen ihre Würde zurück zu geben, zeigte Wirkung.
Andrew Baker, AJC Direktor für Internationale Jüdische Angelegenheiten, Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin Ramer Institute for German-Jewish Relations informieren über die internationale Koalition, die sich umfassend mit der Konservierung und dem baulichen Schutz der Massengräber als würdige Grabstätten befasst. Die geplanten Modellprojekte werden von Vertretern der an der Koalition beteiligten Organisationen aus der Ukraine, Polen, Frankreich, Belgien und den USA vorgestellt.
Die Initiative wird vom Berliner Büro des American Jewish Committee in Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge koordiniert. Das Projekt wird von der Bundesregierung unterstützt. |
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American Jewish Committee (AJC) zeichnet Bundeskanzlerin Merkel mit dem „Light Unto the Nations Award“ aus
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20. Januar 2011 – Berlin – Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist heute vom American Jewish Committee (AJC) für ihre Verdienste um die amerikanisch-deutsch-jüdische Verständigung und ihr entschlossenes Eintreten für den Schutz der Freiheit und der Menschenwürde geehrt worden.
Die Bundeskanzlerin erhielt den Preis bei einer Zeremonie im Bundeskanzleramt aus den Händen von AJC-Geschäftsführer David Harris, der sich zusammen mit einer Delegation von AJC-Vorstandsmitgliedern in Berlin aufhält.
„Die Bundeskanzlerin ist ein Licht unter den Völkern“, sagte David Harris anlässlich der Auszeichnung am Donnerstag. „Ihr entschiedener Einsatz für die Freiheit, Menschenwürde und Menschenrechte kennzeichnen ihre visionäre Politik.“
Harris weiter: „Aus Sicht des AJC kann ihr starkes Engagement für die besonderen Beziehungen zu Israel wie auch für eine lebendige Kultur der Erinnerung an den Holocaust nicht genug gewürdigt werden. Dies umfasst insbesondere ihr couragiertes Eintreten gegen Antisemitismus, gegen die Leugnung und Verharmlosung des Holocaust und gegen alle Formen von Rassismus.“
Der „Light Unto the Nations Award" ist die höchste Auszeichnung des American Jewish Committee und wird an Regierungschefs und Staatsoberhäupter verliehen, die sich in besondere Weise für die Belange des jüdischen Volkes und Israels verdient gemacht haben.
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American Jewish Committee verurteilt den jüngsten Anschlag auf Berliner Moschee
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Berlin – 09.01.2011 – Das American Jewish Committee (AJC) ist bestürzt über den jüngsten Anschlag auf ein islamisches Gebetshaus in Berlin. Unbekannte hatten in der Nacht zu Samstag versucht, eine der ältesten Moscheen in der Bundesrepublik in Brand zu setzen. Seit Juni 2010 sind damit in Berlin insgesamt sieben Brandanschläge auf islamische Einrichtungen verübt worden.
„Jeder dieser Brandanschläge ist ein Anschlag gegen die Grundlagen unserer demokratischen Rechtsordnung, zu deren Eckpfeilern die Religionsfreiheit zählt“, so Deidre Berger, Direktorin der Berliner AJC-Büros.
„Wir dürfen nicht zulassen, dass die Täter mit diesen feigen Anschlägen ein Klima der Angst und Intoleranz schüren, durch das die wichtige öffentliche Debatte über Integration und Zuwanderung weiter vergiftet wird“, so Deidre Berger weiter.
Das American Jewish Committee hofft, dass die polizeilichen Ermittlungen bald zur Ermittlung der Täter führen und es zu keinen weiteren Anschlägen auf islamische Einrichtungen kommt.
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Massenmord im Vernichtungslager Bełżec bleibt ungesühnt:
Beschleunigung der noch anhängigen Verfahren gegen NS-Täter notwendig
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Berlin – 22.11.2010 – Anlässlich des Todes des mutmaßlichen NS-Kriegsverbrechers Samuel Kunz, der vor dem Landgericht Bonn wegen seiner Mitwirkung am Massenmord im Vernichtungslager Bełżec angeklagt war, fordert das American Jewish Committee (AJC), die noch anhängigen Verfahren gegen NS-Täter zu beschleunigen und die Suche nach noch lebenden Tätern zu intensivieren.
Hierzu Deidre Berger, Direktorin des Berliner AJC-Büros: „Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Jeder weitere Tag, der verrinnt, ohne dass die noch greifbaren NS-Täter zur Verantwortung gezogen werden, ist ein verlorener Tag für die Gerechtigkeit“.
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Kommentar von David A. Harris, Executive Director des AJC, im Tagesspiegel (14. November 2010)
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Iran will die Atombombe: Allein durch Reden kann man das nicht verhindern. Das Land muss verstehen, dass Europa und die USA in ihrer gemeinsamen Ablehnung des iranischen Atomprogramms auch zu Konsequenzen bereit sind.
Am 5. Dezember soll eine weitere Gesprächsrunde der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats plus Deutschland über das iranische Atomprogramm beginnen. Es gäbe dabei sehr viel zu bereden: Iran verletzt mit seinem Atomprogramm mehrere Resolutionen des Sicherheitsrats. Dies hat nichts mit dem Recht Irans auf friedliche Nutzung von Atomenergie zu tun. Es geht um das iranische Ziel Atomwaffen zu besitzen – eine klare Verletzung des vom Iran unterzeichneten Atomwaffensperrvertrags.
Es gibt Beobachter, die glauben, dass ein mit Atomwaffen hochgerüsteter Iran kontrollierbar wäre. Aber ist das wirklich so? Während des Kalten Krieges praktizierten Moskau und Washington ein Gleichgewicht des Schreckens. Auch wenn die Welt während der Kubakrise kurz davor stand, wurden dennoch keine Atomwaffen eingesetzt. Beim Iran könnte das anders sein. Dieses Land wird von einer Theologie bestimmt, die an eine baldige Rückkehr des sogenannten Verborgenen Imams glaubt. Soweit die Entfesselung eines Kriegs dabei helfen könnte, wäre auch der Einsatz von Atomwaffen nicht auszuschließen.
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13. November 2010 – Berlin – Das AJC begrüßt die vom Deutschen Bundestag verabschiedete Resolution „Freiheit für Gilad Shalit“, in der die sofortige Freilassung des 23jährigen israelischen Soldaten Gilad Shalit gefordert wird. Shalit wird seit seiner Entführung aus Israel im Juni 2006 von der Hamas in Gaza gefangen gehalten.
„Der Deutsche Bundestag erkennt diese sehr gravierende Menschenrechtsverletzung als solche an. Dies ist nicht nur ein Ausdruck der Solidarität und Empathie gegenüber Israel, sondern auch ein weiterer Beleg für den internationalen Druck, mit dem eine sofortige Freilassung Shalits gefordert wird, so dass er zu seiner Familie nach Israel zurückkehren kann“, so Deidre Berger, Direktorin des Berliner AJC-Büros.
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AJC fordert die Einbeziehung der Studie zur NS-Geschichte des Auswärtigen Amtes in den Schulunterricht
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Das American Jewish Committee (AJC) appelliert an die Kultusministerien der Bundesländer die jüngst veröffentlichte Studie der internationalen Historikerkommission zur NS-Geschichte des Auswärtigen Amtes in die Lehrpläne für den Geschichtsunterricht zu integrieren
„Deutsche Schulkinder sollen eine bessere Möglichkeit bekommen, die Beteiligung eines der zentralen Ministerien an den Verbrechen des Nazi-Regime zu verstehen“, sagte Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin/Ramer Institut für Deutsch-Jüdische Beziehungen. „Diese beeindruckende Studie verwirft den Mythos eines vermeintlich weit verbreiteten Widerstands innerhalb des Auswärtigen Amtes während der Zeit des Nationalsozialismus."
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Massive Zunahme des EU-Iran Handels: American Jewish Committee (AJC) begrüßt Verabschiedung von EU-Sanktionen
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Das AJC begrüßt die neuen EU Sanktionen gegenüber dem Iran, welche aufgrund der ständigen Missachtung der internationalen Forderungen zur Beendigung des iranischen Nuklearwaffenprogramm erforderlich waren.
Die gestrige Ratifizierung der Iran-Sanktionen durch den Europäischen Rat für Auswärtige Angelegenheiten betreffen die Energie- , Transport- und Finanzsektoren. Die EU-Ratifizierung folgt der Verabschiedung schärferer Maßnahmen durch Australien, Kanada, Japan, Südkorea und den Vereinigten Staaten, welche wiederum Konsequenz einer vierten UN-Sicherheitsratresolution bezüglich Wirtschaftssanktionen gegenüber dem Iran war.
„Die Verabschiedung der neuen EU-Sanktionen stellt einen überfälligen Schritt zur Schwächung des iranischen Regimes und seiner nuklearen Ambitionen dar“, so Deidre Berger, Direktorin des AJC in Berlin. Weiter heißt es, "jedoch nur wenn die EU eine strenge Durchsetzung der Maßnahmen zur Einhaltung der Sanktionen unternimmt. Um Eines klarzustellen: Ein nukleares Iran würde eine beispielose Bedrohung für den Nahen Osten und die internationale Sicherheit, inklusive der Europas darstellen."
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American Jewish Committee verleiht Ernst-Cramer-Preis an die Konrad-Adenauer-Stiftung
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Das American Jewish Committee (AJC) hat die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) mit dem Ernst-Cramer-Preis für besondere Verdienste um die amerikanisch-jüdisch-deutsche Verständigung ausgezeichnet.
In einem Festakt aus Anlass des 30jährigen Bestehens des Austausches zwischen AJC und KAS nahm der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Hans-Gert Pöttering, den Preis aus den Händen von AJC-Präsident Robert Elman entgegen.
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Gedenken an die Massengräber des Holocaust - Ein Aufruf zum Handeln
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| Kommentar von Deidre Berger zum 65. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.
Auschwitz - Kein anderer Ort symbolisiert so sehr die Entwürdigung des menschlichen Geistes und die Tiefen der Unmenschlichkeit, die in jedem Menschen lauert.
Doch die Ermordung von sechs Millionen Juden, von Sinti und Roma, polnischen und sowjetischen Bürgern und weiterer Opfer des Rassewahns fand nur zum Teil in den Vernichtungslagern statt.
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Rede von Schimon Peres vor dem Deutschen Bundestag ist ein historisches Ereignis
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| Das American Jewish Committee (AJC) sieht in der Rede des israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres bei der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus ein historisches Ereignis.
Deidre Berger, Direktorin des Berliner AJC-Büros: "Die Rede von Schimon Peres 65 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz unterstreicht die gegenseitige Verbundenheit und Verantwortung, die heute die deutsch-israelischen Beziehungen auszeichnet."
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Vergessene Massengräber des Holocaust in Osteuropa: Würdige Grabstätten sind dringend erforderlich
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Berlin - Anlässlich des 65. Jahrestags der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz am 27. Januar 2010 hat das American Jewish Committee zusammen mit anderen Organisationen eine internationale Initiative in Berlin vorgestellt, die sich für den Schutz der vergessenen Massengräber des Holocaust in Osteuropa als würdige Grabstätten einsetzt.
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Über das AJC
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Das AJC wurde im Jahr 1906 gegründet, um sich für das Wohl und die Sicherheit des jüdischen Volkes einzusetzen. Seitdem hat sich das AJC kontinuierlich für Menschenrechte, Demokratie, interkulturelle und interreligiöse Verständigung engagiert. Heute verfügt das AJC über ein dichtes Netzwerk von Büros und Partnern weltweit.
Die Eröffnung des Berliner AJC-Büros als Lawrence and Lee Ramer Institute For German-Jewish Relations im Februar 1998 dient der Intensivierung des jüdisch-amerikanisch-deutschen Dialogs. Das Büro engagiert sich in der transatlantischen Zusammenarbeit, in der Außen- und Sicherheitspolitik, im Kampf gegen Antisemitismus sowie bei der Förderung von Demokratie, Bürger- und Menschenrechten. |
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