PRESSEMITTEILUNG
10 Jahre American Jewish Committee in Berlin: Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt Delegation; Innenminister Schäuble Hauptredner
Am 11. März wird das höchste Gremium des American Jewish Committee (AJC) aus den USA nach Berlin kommen, um das zehnjährige Bestehen des AJC Berlin Lawrence and Lee Ramer Center for German-Jewish Relations zu feiern.
11. März 2008
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble ist der Hauptredner eines Gala Dinners im Hotel Adlon. Im Rahmen des Dinners wird das American Jewish Committee den Moral Courage Award an die Berlinerin Marita Leßny für ihr entschlossenes Eintreten gegen Antisemitismus verleihen.
12. März 2008
Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt die Delegation im Kanzleramt.
Am Abend lädt das AJC lädt zu einem Festakt anlässlich des 60. Jahrestages der Staatsgründung Israels in im Glashof des Jüdischen Museum Berlin ein. Die Redners des Abends sind die Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Hildegard Müller, der Botschafter des Staates Israel, Yoram Ben Zeev, Wilhelm Staudacher, Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung, und David A. Harris, Geschäftsführer des American Jewish Committee.
Zu Ehren des 10. Geburtstags des Berliner Büros wird das AJC zum ersten Mal in Deutschland Auszeichnungen vergeben: Ernst Cramer wird an diesem Abend die nach ihm benannte Auszeichnung, den Ernst Cramer Award for Outstanding Contributions to American Jewish-German Understanding an W. Michael Blumenthal überreichen. Der Direktor des Jüdischen Museum Berlin wird damit für sein lebenslanges Engagement für die amerikanisch-jüdisch-deutschen Beziehungen geehrt.
Charlotte Knobloch, die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, wird für ihren unermüdlichen Einsatz für jüdisches Leben in Deutschland mit dem Sidney Lefkowitz Award for International Jewish Renewal geehrt.
13. März
Zusammen mit der Friedrich Ebert Stiftung eröffnet das AJC eine Konferenz zum Thema Antisemitismus in Europa. Gert Weißkirchen, Persönlicher Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden zur Bekämpfung des Antisemitismus wird die Konferenz eröffnen und Hubertus Heil, Generalsekretär der SPD wird die teilnehmenden Repräsentanten der jüdischen Gemeinden aus über 12 verschiedenen Ländern empfangen. Die Konferenz ist ebenfalls die Eröffnung des European Antisemitism Forum, das unter dem Dach des AJC Berlin seine Arbeit aufnehmen wird.
14. März
Das AJC stellt das Programm für demokratische Bildung „Hands Across the Campus“ vor, welches vom AJC in den USA und für amerikanische Schüler entwickelt wurde, vorgestellt. Mit Unterstützung der Bundesregierung und des Berliner Senats konnte das Programm als Kooperationsprojekt mit dem Landesinstitut für Schule und Medien LISUM Berlin-Brandenburg vor fünf Jahren in diesen beiden Bundesländern adaptiert werden.
Sprechen werden Walter Momper, Präsident des Abgeordneten Hauses von Berlin und Eckart R. Schlemm, Staatssekretär für Bildung, Jugend und Familie.
Das American Jewish Committe ist überwiegend von deutsch-stämmigen Juden gegründet worden. Seit 1949 unterhält es enge Beziehungen zu Deutschland. Die Eröffnung des Berliner Büros 1998 steht in dieser Kontinuität. Es ist nach seinen Stiftern, Lawrence und Lee Ramer benannt und wurde zunächst von Eugene Dubow geleitet. Seit 2000 ist Deidre Berger die Direktorin des Büros. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in der Stärkung der transatlantischen Beziehungen, der Pflege der deutsch-israelischen Beziehungen, der Beobachtung und Bekämpfung von Antisemitismus und Extremismus, sowie der demokratischen Bildung und Förderung des Integrationsprozesses.
Informationen und Kontakt:
Sabine Froschmaier
Telefon: 030 22 65 94 29
froschmaiers@ajc.org
www.ajcgermany.org
www.ajc.org
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